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Im Spiel erleben - Miteinander reden - Voneinander
lernen
Taschengeld Management führt seit Herbst 2010 an bayerischen
Wirtschaftsschulen Spiel-Workshops zur Förderung der finanziellen
Allgemeinbildung durch.
Ziel ist es Schülern alltagsrelevantes Denken, Planen und Handeln zu vermitteln und sie in die Lage zu versetzen,
einschätzen zu können, wie sich finanzielle Entscheidungen heute und in Zukunft auswirken werden.
Wie können Ausgaben sinnvoll reduziert und Schulden effektiv abgebaut werden? Wie kann die Einnahmen- und
Liquiditätssituation deutlich und nachhaltig verbessert werden? Nicht nur Politiker sind in diesen Tagen gezwungen,
wirksame Lösungen zu erarbeiten, die wirksam, ausgewogen und langfristig sinnvoll sind. Viele Menschen stehen heute
vor ökonomischen Herausforderungen, die sie überfordern. Gerade junge Menschen treffen häufig unvorbereitet auf
eine konsumorientierte Umwelt, die einfache und schnelle Wunscherfüllungen offenbar problemlos ermöglicht. Doch oft
fehlen notwendiges Wissen und Erfahrung, um langfristige Konsequenzen von wirtschaftlichen Entscheidungen, wie
z.B. hohe monatliche Raten oder laufende Kosten sowie mögliche Schuldenfallen, richtig erkennen und realistisch
einschätzen zu können.
Der praxisorientierte Spiel-Workshop Verantwortlicher Umgang mit den Finanzen für
eine nachhaltige Entwicklung soll nachhaltiges Denken, Planen und Handeln im Umgang mit den
privaten Finanzen vermitteln und fördern. Spielen ist Training für den Alltag! Als Basis dient das für den Deutschen
Lernspielpreis nominierte Brettspiel Hamsterrad®. Im Spiel wird
der finanzielle Alltag simulieret und der Unterricht interessant und anschaulich gestaltet. Der
Workshop ist in verschiedene Spiel-, Diskussions- und Unterrichtssequenzen aufgeteilt. Die Schüler erleben,
diskutieren und erlernen die Disposition der privaten Finanzen, den Abbau von Schulden und die Bildung von
Rücklagen. (Spielziel!) Sie erkennen, wie sich wirtschaftliche Entscheidungen auswirken können und werden für einen
verantwortlichen Umgang mit den Finanzen sensibilisiert.
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Dezember 2011
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